Es gilt die Machtfrage zu klären. immer. wem überlass ich weshalb welche Deutungshoheit?

 

es gilt nicht aufzuhören hinzuschauen.

 

Letzteres mag nur für mich relevant sein. aber da ich nun mal auch ein Mensch zu sein habe, möchte ich mich auch als solchen gebärden. und nicht immer als die Untote, die schön brav und fromm niemanden behelligt. am wenigsten die eigenen Vergewaltiger.

 

 

Draussen

zwitschern Vögel

als ob

 

im Innern

ein Zusammenhang?

 

 

 

Heute

auf der Strasse

zwischen lauter Menschen

 

 

 

 

 

 

Auf Worten tanzen als ob es das Einzige sei. Was je zu tun. Möglich. Als ob damit gewonnen wäre. Was sonst. Und ohnehin? Auf immer verloren. Woher dieses Sehnen nach Weite. Als ob man wüsste, wovon man träumt. Ist es ein Träumen? Welch zuckerzahmes Wort. Für das Klirren des Monds. Im Irrlicht der Tiefe. Wo der Schwalbenflug ein Wort. Was sonst?

  

 

 

Wenn die Leere ist und der Mond steht

am Himmel

hier

klirrt

der Zweifel

in der Nacht

 

 

 

Schein

Dem Schein immer misstrauen. Immer. Was Schein denn sei? Was gesehen werden will. Was sich grossmütig zu sehen gibt. Was sich einem auf die Nase bindet. Was einem um den Mund geschmiert wird. In den Rachen gestopft. Dass man ersticke. Am eigenen Zweifel. An der Verunsicherung, die man ausdünstet. Denn man soll schweigen. Damit der Schein in seiner ganzen stupenden Reinheit leuchte und erleuchte, blende und verblende was da kreucht und fleucht.

 

 

 

 

Man soll den Mund halten. Den Atem zum Loben und Preisen verwenden. Wovon? Ganz gleich. Hauptsache, es werde keine Verunsicherung verbreitet. Die listig hinterhältig sich daran macht, nicht zu glauben. Was sich so breitwillig feilbietet an wohlgeformter Zugewandtheit. An lächelnder Verständnisinnigkeit. An geiferndem Mitleid. Grossmütig verstehender Verachtung des anderen. Man darf die in vollem Glanz ihrer hervorragend zurückhaltenden Einverstandenheit erstrahlenden Friedensanbeter nicht behelligen. Die unaufhörlich aufopferungsgierigen Disziplinierer. Die sich alles, was nur irgend atmet und sprechen könnte, unterwerfen wollen. Immer. Mit dem strahlenden Schein der Gutmeinenden. Man darf alles, selbstverständlich. Nur nicht sperrig eigenwillig sich dem Einverleiben entziehen. Das da um sich greift. Und verschlingen will. Was nicht schön grunzt und blökt. Nein, das ist nichts Neues. Aber seit wann muss, was zur Weissglut treibt, neu sein?

 

 

Zweifeln. Immer.

Wie viel Disziplinierung muss sein?

 

 

Wofür?

 

 

 

 

 

 

dort

ist ein Mensch

aha

 

 

 

 

 

Hinaustreten

Sie nahm die Trauer an die Hand und verliess den engen stickigen Raum. Oder war es ein Haus? Wie viele Räume musste sie durchqueren, um endlich rauszukommen? Es spielte keine Rolle, sie würde die Zimmer ein andermal zählen. Würde die Treppen ein andermal beachten, die verlorenen Räume irgendwo, wo man hinein-, aber nicht mehr hinauskam, all die abgelegten Kleider überall auf den Böden, den Betten, den alten Kommoden. Würde das stapelweise schmutzige Geschirr ein andermal forträumen. Vielleicht. Nun ging sie hinaus, verliess das alles, was sie nichts anging. Es hatte ja nichts mit ihr zu tun, weshalb nur wohnte sie dort? Zwischen diesen vielen unzähligen Schatten. Weshalb nur war sie dort zu Hause? War sie das? Sie wusste es nicht so genau. Doch auch dies spielte im Moment keine Rolle. Denn nun ging sie ja hinaus. Ins Freie.

 

 

Sie hielt die Trauer an der Hand, damit sie mitkäme und nicht dort bliebe und auf sie warten würde. Sie sollte nicht auf sie warten, nein. Sie sollte mitkommen, damit auch sie ans Freie käme. Damit sie nach aussen träte und der alte, uralte Staub mit dem Wind fortgetragen würde. Sie nahm die Trauer an die Hand, damit sie ihr das Freie zeigen konnte, den Himmel, nach oben offen, erstaunlich. Die Vögel hoch oben, nahm der Raum denn nach oben kein Ende? Wo blieben die Begrenzungen, die sich ihr immer schon in den Blick stellten, damit sie ja nicht zu viel sehe. Nun aber nahm sie die Trauer an die Hand und trat ins Freie und kümmerte sich nicht um all die schattenversessenen Ecken im Haus hinter ihr. Nicht um die dunkel verlorenen Räume, die lockend drohend riefen in der dröhnenden Stille des sich türmenden Staubs. Was hatte sie mit alldem zu schaffen? Was gingen sie die Dutzend Zimmer an, die sich endlos aneinanderreihten, Wiederholungen des Spotts und Hohns, sie einschliessend, aber niemals bergend. Nein, was ging sie das alles an, sie trat ins Freie, die Trauer an der Hand, damit sie rauskäme und nicht dort bliebe, sich im Unsichtbaren duckend, wartend, auf sie. Nein, hinaus, hinaus, das Gesicht der Sonne hinhaltend, als ob es nichts anderes zu tun gäbe. Als ob damit alles getan sei. Die Trauer an ihrer Seite tat es ihr gleich. Der Schmerz tief unten atmete still, er musste nicht schreien. Der Wind auf der Haut liess ihn wissen, dass auch er hinausgetreten war. Man wusste nicht wie oder wohin. Aber hinaus, hinaus. Denn was ging einen das alles an - man musste nicht dort wohnen. Oder wie? 

 

 

 

Wenn der Lärm im Stillen flutet

knistert

das Geschenkpapier

und die Schlaufe gerät ins Zittern

 

Die Schachtel denkt

wer bin ich?

 

 

 

 

Wenn das Wehen tief unten. Schneewehen, Geburtswehen? Ohnmachtsgeschrei. Sich ausbreitet, niederlässt. Und nicht mehr geht. Aber bleibt. Nicht schwindet. Nicht schmilzt. Kein Kind geboren wird.

Wenn das Wehen tief unten. Wiederkehrt. Im Glitzern der Schneekristalle. Im hohen Flug der Schwalben. Im jungen Grün der Buchenblätter. Im leisen Zittern der Tautropfen.

 

Wenn das Wehen tief unten. Sich foutiert um das Vergehen der Zeit. Und munter gierig sich durchs Gedärme frisst. Unersättlich leise, immerfort.

 

Wenn das Wehen tief unten. Sich lagert. Als ob es dort zu Hause wäre. Und nicht ganz und gar fremd. Papierlos.

 

Wenn das Wehen. Nicht geht.

 

Aber bleibt.

Ich scheine in einer eigenartigen tiefen Müdigkeit festzustecken ...

... aber das wird wohl, wie so oft, plötzlich wieder anders sein, und ich werde in grossen Sprüngen durch die Landschaft springen, um Äpfel zu pflücken von unsichtbaren Bäumen. Oder ich werde die Weiten der Möglichkeiten durchpflügen, um einen Satz zu finden, der mir das Leben erklärt. Vielleicht auch wird sich die Frage "Wer bin ich?" zu mir neigen mit freundlichen Augen, ein Zwinkern nicht verkneifen können und mich fröhlich übermütig an der Hand nehmen, um munter weiter dem Unwägbaren in die Arme zu rennen. Oder der Regen draussen wird mir sein Rauschen offenbaren und ich werde plötzlich die Melodien ferner Utopien hören. Oder ich werde auf Händen gehen können, um mit den Füssen zu jauchzen. Oder ich werde das Elend der Welt sehen und nicht gleich zerspringen vor Scham und Schuld. Oder ich werde den Begriff Schmerz neu buchstabieren und aus den neu gewonnenen Buchstaben etwas Neues zimmern, das leuchtet in warmen Farben und in tiefster Nacht.

 

Hier

ist

 

Alles Weitere

sei unklar

 

 

Das Bewohnen von langen Fluchten voller geizender Schlunden, sabbernder Geschwüre, die nach Lebendigem gieren, um es sich ohne Unterlass einzuverleiben, ist weit verbreitet. Aber im Grunde fragwürdig. Unnötig gar? Und wird in der Regel nicht durchschaut. Bisweilen muss auch einfach geschrieben werden, damit etwas dastünde und nicht nichts sei. Natürlich ist auch das zweifelhaft. Aber über das Absurde weiter unten. Was soll ich eigentlich verstehen? Und was nicht?

Sturm

Sie ging hinaus und rannte dem Sturm entgegen, der fern am Horizont sich einen Weg durch den Himmel bahnte. Sie flog über endloses Land weit unten, als ob sie Flügel hätte. Immer weiter. Damit die gleissende Glut der Andern sie nicht endgültig versenge. Sie wollte frei sein. Dieses schwierige und vom vielen Gebrauch so unkenntliche Wort stellte sie einfach ihrem Wollen zur Seite und liess es so stehen. Damit es dort stünde. Lesbar, für sie. Weil es richtig war so. Es war wahr. Dass heimliche Untiefen letzteres verzerrten und verzogen, das konnte sie nicht auch noch berücksichtigen. Nun gut, also weiter. Sie breitete ihre Flügel aus und flog. Dem Horizont entgegen. Auch das ein eigenartig schillerndes Wort, dessen Verheissung doch nur aus der Ferne zu halten war. Nein, sie wusste nicht, wohin. Sie wollte nur fliegen, endlich. Wobei die Flügel ausgebreitet in ihrem Blick lagen. In ihrem Sehen und Deuten. Das Fliegen natürlich ein unerhört prekärer Akt. Der unversehens jäh im Sturz enden konnte. Was tatsächlich auch meist geschah. Aber nun weiter, nur weiter.

 

Nur das Absurde hält stand einer ernsthaften Überprüfung des Gegenwärtigen. Nur die fliegende Leichtigkeit des Unernsts, die tiefer geht, als es dem Ernst je in den Sinn kommen könnte, ja die diesen im Innersten zusammenhält, vermag sich durch die bodenlose Schwere jedes einzelnen Tages, nicht zu denken an die Nächte, zu stemmen.

Nur die ins Auge blitzenden fernen Leuchtfeuer des fliegenden Lachens vermögen das Unhaltbare des allenthalben postulierten Ernstes aufzufangen. Damit es im Begriff des Absurden eine Wohnung finde, wo es doch nichts zu bewohnen gibt. Weil ja gerade das Entsorgen von Vorgefundenem in Begrifflichkeiten ein Geschäft des emsigen Eiferers ist. Und das schallende Lachen, das die bodenlosen Widersprüche und grotesken Untiefen des heiligen Ernstes der unheiligen Menschen immer nur aufdecken kann, aber nicht benennen - denn kaum will es sie zur Sprache bringen, bleibt es stecken, tappt in dieselbe Falle des immer eilenden Ernstes -, muss, da es sich doch nun einmal dem Ernst nicht unterwerfen möchte, verstummen. Das ist ein Problem.

 

Heute

gesehen

ein Mensch

Hunderte gar

 

und jetzt?

 

 

 

 

 

 

Das Erkennen des Zwischenraums macht es mitunter möglich zu entkommen. Wobei die ständigen Verschiebungen aufgrund unwägbarer Gegenwärtigkeiten es einem dann nicht immer leicht machen, besagte Lücke auch wirklich zu erwischen. Das ist ein Risiko. Aber es gilt den Sog der Angst, wovor?, mit dröhnendem Lachen abzuspeisen, es gleichsam in die schwarzdunkle Tiefe der Ohnmacht zu werfen. Immerzu.

Es wäre schöner gewesen, statt Angst Ernst zu sagen und statt Ohnmacht Nichts, aber nun soll es halt so stehen, wie es steht. Auf dass der Unernst seine lichten Bahnen durch die Silben ziehe und sie aus den Fugen hebe, dort wo es ihn gelüstet.

Wild und ungestüm flogen die gelben, braunen, roten und von Wetter und Getier schon gezeichneten Blätter durch die Luft, sie tanzten den ausgelassenen Reigen der Freiheit. Freiheit? Als ob sie ein solch beschwertes und kantiges Wort brauchten. Sie bewegten sich schlicht vom Wind gehoben und getragen zwischen Anfang und Ende. Und je nach Gesichtspunkt dann wieder von vorn. Doch sollte nicht zu schnell über das eine Ende hinaus schon auf einen weiteren Anfang geäugt werden. Denn es wiederholt sich nicht dasselbe, auch die Differenz vom einen zum andern wird wohl immer eine andere sein. Also das Blatt in der Luft wird verrotten am Boden und es wird nie mehr dasselbe neu sein. Aber ein Haufen anderer. Also was soll’s, ist man geneigt zu sagen. Natürlich. Aber der Tanz, dies sei hier einzig herausgehoben, ist, solange er dauert, betörend gegenwärtig.

 

Und sie liessen sich tragen und heben im wirbelnden Wind. Kein Ernst weit und breit. Nur tosende Leichtigkeit an allen Ecken und Enden.

Nicht mehr wissen, was es bedeutet, wenn die Sonne scheint. Nicht mehr wissen, was es bedeutet, wenn alles glitzert und flimmert in der hellen, klaren Luft und im Wind vom Norden herkommend. Nicht mehr wissen, was es bedeutet, dass man hier sitzt und hinausschaut, aus dem Fenster. Unbeteiligt. Woran? Als ob davon ausgegangen werden könnte, dass es ein Dahinter, ein Darüberhinaus, ein Dafür und Deswegen gibt, eine Bedeutung. Und nicht nur den sich biegenden Halm auf jener Wiese dort, den wippenden Stengel der verdorrten Distel, das Rufen irgendeines Menschen draussen, das dumpfe Brummen eines vorbeifahrenden Autos, die leuchtenden Flächen dort, wo die Sonne hinscheint, alles Bestandteile der Gegenwart, ich mit ihr. Und jetzt? Ich weiss nicht. Man scheint hinausgefallen, doch wo war man zuvor?

 

 

 

 

 

Der Vorteil der stupenden und betörenden Geschäftigkeit ist wohl weniger, dass bisweilen tatsächlich etwas getan werde, als vielmehr, dass man nicht in die untiefen Schrunden des leeren Tages fällt, nicht einverleibt werde von diesem ätzenden Nichts, das sich dem verlorenen Blick entlang ins Innere windet. Von diesem herkommend, wahrscheinlich.

Es war einmal

und ist noch immer

der Blick fällt ins Leere

weil die Fülle

dicht und schwarz

und mit allerhöchster Konzentration

lernte man von Beginn an

vorbeizuschauen.

Heute

ist man frei zu schauen

frei ist ein Wort

frei erfunden.

Schrift

Wenn die Wirklichkeit selber
Sätze machte, nichts

bliebe uns mehr

zu erzählen. Und

was zu erleben wäre,

wäre erlebt.

(Klaus Merz)

Aber sie ist nicht einzuholen. Wie auch. Am wenigsten mit Sätzen. Und doch ausschliesslich durch diese. Immer bleibt alles zu erzählen. Weil alles stets neu erfunden werden muss. In eine Buchstabenreihenfolge gebracht. Damit man es von neuem begreife. Oder von neuem begreife, dass zu begreifen nur dem gelingen kann, der sich im Wesen mit Sisyphus aussöhnt und nicht verzweifelt. An der ständigen Wiederholung des Zusammenfügens. Und Auseinanderhaltens.

 

Das Passende leise vom Abgelegten unterscheiden. Den Unterschied erkennen.

 

 

Es ist so laut geworden. Und ich vermag dem Lärm kaum zu widerstehen. Und ich bin so spät aufgestanden. Nicht heute Morgen, nein. Aber heute, nach einem halben Leben. Oder müsste ich sagen, Dekade. Und möchte nun erzählen. Beginnen erst. Endlich die Wirklichkeit doch auch beschreiben. Ein paar Sätze formen, damit etwas dastehe. Damit etwas getan sei. Und nicht ständig nur diese masslose Leere hinter dem Ungesagten nach vorne dränge. Und gierig verschlinge, was noch zögert. Lauthals davonzurennen. Also ist es doch so? Bleiben auch für Spätaufgestandene noch Sätze? Weil es ja wirklich so ist. Dass die Wirklichkeit es selbst nicht tut. Sich wohlgeformt und verständnisinnig vor dem eigenen Augenlicht auszubreiten. Zum Glück. Man stelle sich vor, wie eng das würde. Wenn alles, was geschieht, und vor allem, was nicht geschieht, aber doch auch hätte geschehen können!, gleichsam und gleichzeitig in Sätze gegossen sich an uns schmiegte. Sich uns einverleibte. Wir, schon zu Wort geworden. Ohne je eines mitgesprochen zu haben. Unaussprechlich, wäre das. Ja, aber genau so ist es doch. So verhält sie sich ja, die Wirklichkeit. So lärmt und dröhnt sie mir ja in den Ohren. Munter, ohne vom eigenen Wahn je verschluckt zu werden. So flutet das Elend zwischen fremden Zeilen hervor. Immerfort und unablässlich. Bis an den Ort, den ich nicht kenne. Wo ich gesagt werden soll. Und erzählt, entsprechend! Doch der Lärm schwillt an. Und schon höre ich nichts mehr. Das immer schon Ausformulierte raubt mir Sinn und Verstand. Also zurück auf Beginn. Vorwärts ins Weglose. Wo alles ist, aber noch nichts erzählt. Zu den Zwischenräumen in dieser ungeheuerlichen Dichte von Ausformuliertem, aber Unerzähltem. Was sag ich, Zwischenräume. Als ob auf die gewartet werden könnte, nein. Auf, auf und hopp. Unterscheiden und deuten. Unverfroren, als ob nichts zu verlieren sei. Und alles zu gewinnen. Erzählen, als ob es ums Leben ginge.

ob es möglich

zu erzählen

was

ich

ist

und

wie viel

bleibt ständig

neu

zu erfinden?

 

 

 

 

Dunkel ist die Verzweiflung. Tiefunten. Unbehelligt vom Licht des Tages. Sitzt sie. Und weicht nicht. Überdauert die kürzeren Strecken des veräusserten Lachens. So nistet sie und zweifelt nicht. Schwarz und dicht, muss sie nichts fürchten. Denn sie selbst war schon immer. Das Lachen kam später. Und die Helligkeit. Die sanft freundlichen Augen kamen später. Auch das Nichtwissen. Auch wenn es sich von Beginn an dazugesellte. So blieb es doch immer einen Schritt zurück. Und eilte erst später allem voraus.

 

Die Verzweiflung sitzt und weicht nicht. Tiefunten. Sie überdauert die Strecken des lichten Lachens. Schwemmt sich nach oben, bei Einbruch der Nacht. Oder in der Stille des lauten Tages. Schon vage kleine Lücken sind ihr genug. Im dichten Geflüster der Geschäftigkeit. Damit sie in jäher Schwärze sich zeige. Sich einverleibe, was eben noch leise hüpfend dem Lachen sich hingab. Und mit glänzenden Augen ins Weite spähte.

Dunkel ist die Verzweiflung. Tiefunten. Schwarz leuchtet sie in der Nacht. Die Hände suchen Halt und greifen ins Leere. Die Augen blicken stumm und blind. Der Atem tut, als ob er gleichgültig sei. Dem Schreien gegenüber. Stur und leise pflügt er sich vorwärts. Die Zeit steht nicht still.

 

Man fasst es nicht. Dass es doch möglich. Zu leben. Und nicht unbesehen zu verrecken.

wenntieftiefuntenoderobenindermitteüberallohnehaltundohnepunktohnezwischenraumunsagbaresistundzentnerschwerespannungbisindenletztenwinkelundumalleeckensichbreitmachtundnichtaufhörtsondernweitermachtwomit?dannbrauchtmanzumbeispieljemandendereinemdiehandgibt.odereineaxt.zumbeispiel